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Studienseminar Ansbach 2017/2018


 

Von links: Michael Geiger, Matthias Thurn, Sabrina Schmidt, Seminarleiterin T. Kaller-Dücker, Fabian Kraft 

 

Studienseminar für Wirtschaftspädagogen

Als zweiter Teil der Lehrerausbildung für berufliche Schulen schließt nach einem Hochschulstudium das Referendariat an. Dieses erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das Referendariat kann seit einiger Zeit nicht nur zum September, sondern auch zum Halbjahr begonnen werden. Die Referendare befinden sich im ersten Jahr an der Seminarschule, wo sie erste Schritte in der Lehrpraxis unternehmen. Im ersten Halbjahr werden sechs Unterrichtsstunden von anderen Lehrkräften übernommen, wobei zum zweiten Halbjahr noch eine Stunde Deutsch hinzukommt. Neben der Unterrichtspraxis werden in Seminarsitzungen des Studienseminars zusammen mit dem Seminarlehrer oder der Seminarlehrerin methodisch-didaktische Inhalte besprochen, die dann in die Praxis umgesetzt werden sollen.

Zudem besuchen die Referendare das Hauptseminar, in dem weitere theoretische Grundlagen für die Lehrpraxis gelegt werden. Im Hauptseminar kommen Referendare aus ganz Nordbayern an unterschiedlichen Standorten zusammen (Mittelfranken, Unterfranken, Oberpfalz, Oberbayern).

Neben dem Hauptfach Wirtschaft verfügen viele Lehramtsanwärter auch über ein Zweitfach (z.B. Englisch, Mathematik, Deutsch, Geschichte, Religion, …). Die Zweitfächer werden im ersten Jahr meist an einer FOS/BOS mit zwei Stunden unterrichtet. Außerdem findet auch an der Schule des Zweitfaches alle zwei Wochen ein Seminar statt, das sich mit dem Hauptseminar abwechselt.

Im zweiten Jahr sind die Referendare an der sogenannten Einsatzschule beschäftigt und stellen mit 17 eigenverantwortlichen Stunden für die Schule bereits eine fast vollständige Lehrkraft dar.