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Kofinanzierung durch ESF Mittel

 

 

 

 

Teilnahme am Modellversuch Inklusive Berufliche Bildung in Bayern

Inklusion, also die gemeinsame Beschulung von Schülern/innen mit besonderem Förderbedarf zusammen mit Regelschülern/innen, ist nicht nur eine Verpflichtung aus einer UN-Konvention, die auch in bayerischen Schulen immer stärker umgesetzt wird, sondern eine wichtige Dienstleistung der Berufsschule für die örtliche Wirtschaft, damit angesichts des Fachkräftemangels möglichst alle Jugendlichen eine Chance auf einen Berufsabschluss erhalten und anschließend den Betrieben als qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. 

 

Die Staatliche Berufsschule I Ansbach gehört seit diesem Schuljahr zu den ausgewählten 9 Berufsschultandems, die in Kooperation mit der Staatlichen Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung eine spezielle Inklusionsklasse führen. In dem mit Mitteln des europäischen Sozialfonds kofinanzierten Modellversuch werden geeignete Methoden zur besonderen Förderung der Schüler/innen und die Kooperation mit der Förderberufsschule erprobt. Wissenschaftlich begleitet werden diese Maßnahmen von der Universität Würzburg.

 

Es handelt es sich in Ansbach um eine 10. Klasse von Verkäufern/innen im Einzelhandel, in der Schüler/innen der Förderberufsschule ebenso wie Regelberufsschüler/innen gemeinsam von Lehrerteams aus beiden Schulen unterrichtet werden und die alle die Abschlussprüfung als Verkäufer/in vor der IHK anstreben.

 

Die Erkenntnisse aus dem Modellversuch sollen innerhalb kurzer Zeit auf andere Fachbereiche und Berufsschulen übertragen werden, da für die erfolgreiche inklusive Beschulung von Auszubildenden flächendeckend ein größerer Bedarf erwartet wird.